Essen. Wir brauchen es zum Leben, wir brauchen es zum Überleben. Es ist ein Ausdruck unserer Kultur und unserer Überzeugungen, es bringt uns Freude und Geselligkeit. Aber in vielerlei Hinsicht ist es auch unser anstehender Untergang – als Quell von Ungleichheit, Krankheit und Zerstörung. Klingt ganz schön düster, oder? Kopf hoch, es gibt Hoffnung ...

Unser aktuelles Ernährungssystem zeichnet für mehr als ein Viertel aller globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Emissionen deutlich herabzusetzen, ist daher die simple Umstellung unseres Essverhaltens. Untersuchungen haben ergeben, dass jede Mahlzeit einen CO2-Fußabdruck von 0,5 kg CO2e oder weniger haben muss, um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Unser Ziel ist es, mit allen Mahlzeiten über das gesamte Huel Sortiment diesen Wert sogar noch zu unterschreiten.

Doch es geht nicht nur um CO2. Es gilt, die Umweltauswirkungen der Huel Produkte insgesamt zu minimieren. Wir messen die Auswirkungen unserer Zutaten und Inhaltsstoffe anhand der folgenden sechs Kriterien von HowGood, der weltweit größten Datenbank für Produktnachhaltigkeit: Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft, Treibhausgasemissionen aus der Verarbeitung, Nutzung von Grund- oder Oberflächenwasser, das nicht mehr in ein Gewässer zurückgeführt wird („blaues Wasser“), Arbeitsrisiken, Biodiversität und Landnutzung. Bei der Beschaffung all unserer Rohstoffe orientieren wir uns an diesen Kriterien.

Es ist schön und gut, als Unternehmen Nachhaltigkeitsstandards zu haben und sie einzuhalten, aber wir wollen auch mit Lieferanten zusammenarbeiten, die diese Werte teilen und sich entsprechend verhalten. Um das wahrscheinliche Risiko für moderne Sklaverei und andere Menschenrechtsverletzungen zu ermitteln, bewerten wir die ethische Arbeitsweise unserer Lieferanten anhand verschiedener Tools. So sind wir z. B. Mitglied des Supplier Ethical Data Exchange (Sedex) und verlangen von allen neuen Huel Lieferanten, dass sie unseren Verhaltenskodex unterzeichnen und eine international anerkannte, unabhängig geprüfte ethische Zertifizierung vorlegen.

Netto-Null bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen den in die Atmosphäre ausgestoßenen und den ihr entzogenen Treibhausgasen zu schaffen. Dieses Gleichgewicht weltweit bis 2050 zu erreichen, würde die menschengemachte Erderwärmung stoppen und dabei helfen, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.
Wir messen unsere Scope-1-, 2- und 3-Emissionen jährlich sowohl auf Unternehmens- als auch auf Produktebene über die CO₂-Bilanzierungsplattform Altruistiq. Seit dem Geschäftsjahr 2022 sind unsere Emissionen langsamer gewachsen als unser Umsatz, wodurch wir unsere CO₂-Intensität von 0,33 auf 0,30 kg CO₂e pro Pfund Umsatz senken konnten.
Unsere Daten werden unabhängig von Bureau Veritas nach ISO 14064-3:2019 geprüft.
Die oben genannten Zahlen sind marktbasiert. Die vollständige Aufschlüsselung und Methodik findest du hier.

Unsere Verpackungen müssen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: das Produkt schützen, die Qualität sichern, die Haltbarkeit verlängern sowie Materialverbrauch und CO₂-Ausstoß so gering wie möglich halten. Diese Ziele stehen manchmal im Widerspruch zueinander.
Unsere Flaschen bestehen zu 51 % aus recyceltem Kunststoff und sind recycelbar. Unsere Dosen bestehen zu 62 % aus recyceltem Aluminium und sind überall dort recycelbar, wo die entsprechenden Anlagen vorhanden sind.
Unsere Beutel sind leicht, enthalten mehrere Portionen und bieten ab Produktion eine Haltbarkeit von 12 Monaten. Aktuell sind sie noch nicht recycelbar. Wir wissen, dass wir hier Nachholbedarf haben, und arbeiten daran. Wir testen Lösungen, die die Recycelbarkeit verbessern, ohne Kompromisse bei der Haltbarkeit oder der Vermeidung von Lebensmittelabfällen einzugehen.

Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen weltweit – direkt hinter China und den USA (Food Wastage Footprint: Impacts on Natural Resources, FAO, 2013).
Unsere Produkte sind so konzipiert, dass Lebensmittelverschwendung minimiert wird. Die Haltbarkeit ist lang: Huel Pulver ist ab Produktion ungeöffnet 12 Monate haltbar. Geöffnet und richtig gelagert hält es sich bis zu 6 Monate. Dank flexibler Portionsgrößen bereiten unsere Kunden immer nur genau das zu, was sie brauchen.
Einige unserer Zutaten sind Nebenerzeugnisse aus anderen Prozessen der Lebensmittelherstellung. Das Erbsenprotein fällt beispielsweise bei der Produktion von Glasnudeln (Vermicelli) an. So nutzen wir Ressourcen, die andernfalls weggeworfen würden.
Zusätzlich spenden wir Produkte an Lebensmitteltafeln, um Abfälle zu reduzieren und zu verhindern, dass genießbare Lebensmittel auf Deponien landen.

Im Jahr 2020 haben wir unser Community-Programm ins Leben gerufen und uns verpflichtet, 1 % unseres jährlichen Gewinns an Wohltätigkeitsorganisationen und Verbände zu spenden, die unsere Mission teilen. Zudem erhalten alle unsere Mitarbeitenden einen bezahlten Tag pro Jahr für ehrenamtliche Arbeit.
Wir arbeiten an jedem unserer Standorte mit festen Charity-Partnern zusammen: The Felix Project in London, City Harvest in New York, Lindengate in Buckinghamshire, MK Food Bank in Milton Keynes und Let's Feed Brum in Birmingham.
Darüber hinaus unterstützen wir GroceryAid, eine Organisation für Beschäftigte der Lebensmittelbranche, die in finanzielle Not geraten sind, und sponsern den Tring Rugby Club, um die Gemeinschaft rund um unseren Hauptsitz zu stärken.
International unterstützen wir das Project Trust der Elba Hope Foundation in Sierra Leone. Hier finanzieren wir Programme, die die Lebensgrundlage von Kakaobäuerinnen und -bauern verbessern und gleichzeitig den Schutz sowie die Regeneration der Wälder fördern.

In den Jahren 2025 und 2026 haben wir zwei umfassende Analysen durchgeführt. Ziel war es, die Themen zu identifizieren, die entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette für die Menschen, den Planeten und unser Unternehmen am wichtigsten sind.
Unsere Wesentlichkeitsanalyse hat elf Schwerpunktthemen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) ermittelt. Dabei haben wir einen wirkungsorientierten Ansatz gewählt und Angestellte, Lieferanten, Kunden sowie Investoren einbezogen.
Diese Themen umfassen sowohl die positiven Auswirkungen, auf die wir stolz sind, als auch die negativen Effekte, die wir aktiv reduzieren.
Unsere Umweltbewertung hat die ökologischen Auswirkungen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette detailliert erfasst – von der Rohstoffbeschaffung bis zum Lebenszyklusende der Produkte. Hierfür nutzen wir anerkannte externe Frameworks wie das Science Based Targets Network (SBTN) und den WWF Risk Filter.
Hol dir exklusive Angebote und Infos zu neuen Produkten direkt in deine Inbox.
Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Huel Datenschutzerklärung.